Magazin für Mobilität, Verkehrspolitik und Fahrradkultur Herausgegeben vom ADFC Sachsen e. V.

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Reflektor-Archiv

Alle bereits erschienenen Ausgaben des Reflektor Magazins sind in der Landesgeschäftsstelle des ADFC Sachsen, Bischofsweg 38, 01099 Dresden, erhältlich. Gern senden wir Ihnen auch Exemplare zu. Schicken Sie uns dafür einen an Sie selbst adressierten und frankierten A4-Briefumschlag an die o.g. Adresse.

 
   

Winter 2016/17: Mit dem Fahrrad auf der Überholspur

Radschnellwege sind die neue Lösungsstrategie um besonders Pendler mit Wegelängen bis zu zehn Kilometern vom Auto auf das Fahrrad zu bringen. Kreuzungsfrei, mit wenig Wartezeiten und wenig Stress bringen sie plötzlich ein bisschen Bewegung in den Arbeitsweg. Und der Stadt Erlösung von den vermeintlichen Zwängen des Autoverkehrs. Wir haben uns mit dieser neuen Infrastrukturgattung beschäftigt und sind schon gespannt, wann das erste Projekt in Sachsen an den Start geht.

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Herbst 2016: Kommt Zeit, kommt Rad.

In Deutschland liegt es seit einiger Zeit im Trend, sich in seiner Freizeit aufs Rad zu setzen und kürzere oder längere Strecken im Sattel zu verbringen. Immer mehr Menschen wollen auch im Urlaub mit dem Rad unterwegs sein. Zahlreiche Regionen in der Bundesrepublik haben die letzten Jahre dazu genutzt, die interessante und interessant wachsende Gruppe der Radtouristen für sich zu gewinnen: Der Freistaat Thüringen hat mit der 230 km langen „Städtekette“ vor einigen Jahren mehr oder weniger aus dem Nichts ein radtouristisches Premiumprodukt geschaffen. An der Ostseeküste wird nicht mehr nur Sand geschippt und gebadet, sondern immer mehr Rad gefahren. Auch die südlicheren Länder gehen trotz vieler Höhenmeter engagierte Schritte hin zu Radtourismusregionen. Von Brandenburg mit seinem dichten Netz von ADFC-Qualitätsrouten ganz zu schweigen. Wie es in Sachsen um den Radtourismus bestellt ist und wo noch etwas Öl auf die Kette muss, das wollen wir in dieser Ausgabe herausfinden. Außerdem zeigen wir Ihnen ein paar ziemlich nützliche Hilfsmittel zur Planung des Radurlaubs sowie, ein paar Seiten später, ein paar noch nützlichere Fahrrad-Accesoires.

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Sommer 2016: Flucht nach vorn.

Eines kennzeichnete in den letzten Monaten die deutsche Debatte um Vertreibung, Flucht und die Aufnahme Geflüchteter in Deutschland: Fast immer waren die Vertriebenen, Flüchtenden, zu Integrierenden nicht Subjekt, sondern Objekt der Diskussion. Kaum jemand interessierte sich für deren Ziele, Fragen, Sorgen. Selbst die Rede der Kanzlerin vom „wir schaffen das“ impliziert, dass „wir“ es schaffen. Dass es sich beim „das“ um Menschen handelt, mit denen man gemeinsam etwas erreichen kann, die sich freuen, Angst haben, motiviert oder demotiviert werden könnten, spielte alles keine wirklich große Rolle. Nicht sehr anders erging es gleichzeitig all jenen, die sich engagieren: Sie sind gleichfalls zumeist Objekt der Berichterstattung – „das“ gesellschaftliche Engagement. Deshalb wollen wir in dieser Ausgabe den Spieß umdrehen und anstatt nur übereinander zu reden, Betroffene, Experten und Engagierte selbst zu Wort kommen lassen. Das Fahrrad ist für viele Bestandteil des Neuanfangs in Deutschland. Nicht nur, weil sich Flüchtlinge den Bus nicht leisten können, bringt die Mobilität mit dem Rad einen willkommenen Grad an Abwechslung, Freiheit und Selbstbestimmung. Es gibt nicht nur vernünftige Argumente, sondern wenig Alternativen dazu, einen solchen gesellschaftlichen Wandel aktiv mitzugestalten: So wie man in „der Flüchtlingsfrage“ nicht einfach Mund, Augen und Ohren zuhalten kann, können wir uns mittelfristig auch dem dringend gebotenen Wandel im Verkehrsverhalten nicht verschließen.

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Winter 2015/16: Mit dem Strom?

Allein 2015 wurden in Deutschland über eine halbe Million Pedelecs verkauft. Der große Erfolg im Vergleich zum E-Auto lässt sich schnell erklären: Während das Elektroauto kaum einen Mangel des Standard-PKWs beseitigt (Parkplatzsuche, Stau, Kosten), dafür aber weitere neue schafft (Reichweite, Tankstellen, Entsorgung), liegen beim elektrisch unterstützten Fahrrad die Vorteile auf der Hand: Es kostet zwar auch etwas mehr, erweitert aber den Einsatzbereich des Fahrrads für verschiedenste Anwender – von der Seniorenmobilität bis zur innerstädtischen Warenlogistik. Das finden wir spannend und wollen deshalb – nicht wegen, sondern trotz des Elektro-Hypes – einen unverstellten Blick auf die Potenziale und schon heute realen Einsatzfelder von Pedelecs werfen.

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Herbst 2015: Die neuen Fahrradstädte

Nach einer Studie des Umweltbundesamts wünschen sich 82% der Deutschen eine Abkehr von einer auf das Auto zentrierten Stadtplanung, stattdessen mehr Fuß, Rad und Freiräume. Die Beziehung zum Auto befindet sich in weiten Teilen der Bevölkerung im Umbruch und deutlich rationaler als noch vor ein paar Jahren gehen auch manche Städte bei ihrer Verkehrsplanung vor. Für immer mehr Städte rund um den Globus wird immer klarer, dass die Priorisierung des Autos mit hoher Geschwindigkeit in eine Sackgasse führt. Neue Konzepte müssen her. Und eines dieser Konzepte ist – freilich mancherorts schon über ein paar Jahre ausprobiert – die Fahrradstadt. Was sind nun diese neuen Fahrradstädte? Mit dieser Ausgabe des Reflektor Magazins wollen wir einen Blick auf diese neuen Fahrradstädte werfen, die bisher überhaupt nicht rekordverdächtig und bekannt für ihre Fahrradfreundlichkeit waren.

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Sommer 2015: Chefsache Radverkehr?

Mehr Radverkehr ist gesellschaftlich erwünscht und politisch gewollt. Immer mehr Menschen steigen aufs Rad, das hat die Politik nach Jahren des Zögerns begriffen. Auch im neuen sächsischen Landeshaushalt wurden die Mittel für den Radwegebau erhöht, mehr noch: Im Koalitionsvertrag ist das Zíel formuliert, Kommunen und Landkreise bei der Förderung des Radverkehrs besser zu unterstützen. Dennoch fügen sich die vielen Bausteine noch nicht zu einem großen Ganzen zusammen. Das zeigen die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests, mit dem der ADFC im Herbst 2014 zum sechsten Mal die Zufriedenheit mit den Radfahr-Bedingungen ermittelt hat. Darum und um einiges mehr geht es in dieser Ausgabe des Reflektor Magazins. Viel Spaß bei der Lektüre!

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Winter 2014/15: Schulterblick nach vorn

In dieser Ausgabe haben wir den Blick in die Vergangenheit schweifen lassen. Wir wollten wissen: wie hat das alles angefangen mit dem Fahrrad? Dabei ging es uns weniger um technische Details als um die Frage, aus welchen Motiven die Menschen vor 150 Jahren aufs Rad gestiegen sind. Spannend wird es vor allem, wenn man die Fahrradgeschichte der Niederlande mit der zeitgenössischen Situation in Deutschland vergleicht. Während sich die Holländer mehr und mehr zur Fahrradnation entwickelten, taten sich die Deutschen etwas schwerer. Das hatte Gründe, über die nachzudenken sich auch heute noch lohnt. Das finden wir zumindest. Sie auch?

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Hebrst 2014: Den Laster gönn' ich mir!

Ist unsere Gesellschaft wirklich nur dann mobil und dynamisch, wenn möglichst viele Wege motorisiert zurückgelegt werden? Ist die Art und Weise, wie Mobilität in unserer Gesellschaft organisiert wird, wirklich „alternativlos“? Oder andersherum gefragt: Wie müsste ein Mobilitätsangebot aussehen, welches mit weniger Eingriffen in unser Umfeld, mit weniger Ressourcenverschwendung und weniger menschlichen Opfern funktioniert? Eine wichtige Rolle im neuen Verkehrsmix kommt dem Fahrrad zu. Denn die Hälfte aller Fahrten mit dem Auto sind derzeit kürzer als fünf Kilometer, liegen also im idealen Aktionsradius des Fahrrads. Steht uns zum Schluss „nur“ die eigene Bequemlichkeit im Weg? Diese Ausgabe des Reflektors soll zeigen, dass der dringend nötige Wandel unseres Mobilitätsverhaltens nicht mit Verzicht einhergehen muss. Lastenräder – für den Kindertransport, den Großeinkauf oder das kleine Business – sind durchaus für einen Spaß zu haben, wie unser Titelbild von den Weltmeisterschaften der Fahrradkuriere in Chicago zeigt. Ganz nebenbei sind sie in vielen Städten schon zum Statussymbol avanciert. Sie stehen für einen Wandel, der in den großen Fahrradstädten schon seit einer Weile und hier und da erst seit kurzem im Gange ist.

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Sommer 2014: Wahl in Sachsen

Am 31. August 2014 wählen die Sachsen sich einen neuen Landtag. Wenn das vielleicht auch nicht immer so scheinen mag, ist die Landespolitik bei den verschiedensten Fragestellungen zum Radverkehr entscheidend beteiligt: Wie viel Geld investiert der Freistaat in sein landesweites Radverkehrsnetz? Wie soll die Verknüpfung von Rad und Bahn organisiert sein? Welche Regelungen trifft die Bauordnung zur Organisation des Fahrradparkens? Welche Rolle spielt der Radtourismus im Marketing des Freistaats? Das alles sind Fragen, die entscheidend von der Landespolitik mitbestimmt werden. Grund genug, dass wir diese Ausgabe des Reflektor Magazins der Landtagswahl gewidmet haben.

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Frühjahr 2014: Prost, Mahlzeit!

Ist der homo pedalicus eine Spezies, die sich überwiegend von Bananen und Powerriegeln ernährt? Wer tagtäglich seine Kilometer abspult, braucht ja Energie und Ballaststoffe. Oder gehört er vielmehr zur Fraktion der Feinschmecker? Gänseleberpastete, Beluga-Kaviar, getrüffelter Kapaun, das ganze Programm – einfach, weil er es sich leisten kann. Schließlich spart er ja enorm viel Geld beim Tanken und vor überflüssigen Pfunden fürchtet er sich schon gar nicht. Wie immer liegt die Wahrheit wohl irgendwo in der Mitte. Gesundes kulinarisches Mittelmaß: ein bisschen öko, ein bisschen sportlich und ein bisschen convenient (es muss ja auch hin und wieder schnell gehen). Dabei hat man als Fahrradfahrer doch ganz andere Möglichkeiten: velo essen!

Guten Hunger und eine angenehme Lektüre wünscht das Reflektor-Team!

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Winter 2013/14: Besser Rad fahren.

Immer mehr Menschen fahren Fahrrad. Immer mehr sehen auch Handlungsbedarf hin zu einer fahrradfreundlichen Gesellschaft. Der ADFC bietet dazu passende Antworten. Damit die von Politik, Verwaltungen und Planern auch wahrgenommen werden, wurde Ende 2013 das Verkehrspolitische Programm des ADFC beschlossen. Wir haben in dieser Ausgabe mit Ludger Koopmann gesprochen, der die Ausarbeitung des Verkehrspolitischen Programms koordiniert hat.

Weitere Themen: ADFC nun auch in Pirna / neue Beleuchtungsvorschriften / Aktiventreffen des ADFC u.v.m.

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Herbst 2013: Lasst die Kinder Fahrrad fahren!

Freilaufende Kinder? Inzwischen fast eine Seltenheit. Von der Rücksitzgeneration sprechen Soziologen inzwischen. Nur 15 Prozent der deutschen Kinder fahren mit dem Rad zur Schule. Vier Fünftel bewegen sich zu wenig, jedes sechste Kind hat Übergewicht. Auch motorische Schwierigkeiten und Konzentrationsprobleme werden durch Bewegungsmangel begünstigt. Wir haben uns in dieser Ausgabe des Reflektor Magazins deshalb mit Fragen rund um das Thema Radfahren und Kinder befasst und wünschen wie immer eine spannende und hoffentlich anregende Lektüre.

Außerdem: 30 Unterstützer für den Radverkehr gesucht, Vom potentiellen zum realen Radfahrer

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Sommer 2013: Nur Fliegen ist schöner!

„Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad“. Schon aus dem vorletzten Jahrhundert stammt dieses recht bekannte Zitat von Adam Opel und man könnte meinen: Stimmt, ja, der Mann hatte Recht. So ist das. Fertig. Man könnte aber auch nachbohren: Gibt es nicht vielleicht Möglichkeiten, schnellere Fahrräder zu bauen? Fahrzeuge, die die begrenzte Energie des Fahrers effizienter in Bewegung umsetzen? Kann man das normale Fahrrad, so wie es zehntausendfach in unseren Städten herumfährt, nicht auch noch etwas bequemer machen? Liegeräder sind eine Antwort auf diese Fragen und seit einigen Jahren immer öfter auch auf der Straße zu sehen. Wir haben uns in diesem Heft mit diesem Phänomen einmal näher beschäftigt. Und wir hoffen, Sie finden die Lektüre anregend und denken zum Schluss nicht nur: Was für ein Spinnerkram!

Außerdem: Neufassung der StVO, Tarifdschungel in Bus und Bahn, Leipziger Notenrad

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Frühjahr 2013: Zufrieden?

Immer mehr Städte versprechen sich durch die engagierte Förderung des Radverkehrs handfeste Vorteile: Fahrradstädte brauchen weniger Verkehrsraum, haben Lärm- und Feinstaub im Griff und eine insgesamt zufriedenere Bevölkerung als Städte, die auf die Bevorzugung des Autos setzen. Dabei wirken sich Aspekte wie Zufriedenheit oder Ärger sehr stark auf die individuelle Entscheidung aus, mit dem Rad zu fahren oder es eben doch stehen zu lassen.

Außerdem: Den ADFC gibt es jetzt auch in Bautzen, Pariser Radfahrer dürfen an ausgewählten Kreuzungen bei Rot fahren, Neues Bett+Bike-Verzeichnis u.v.m.

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Winter 2012/13: Zusammen oder getrennt?

Die Grenzen und Vorteile von Verkehrstrennung und -mischung werden nicht nur unter ADFC-Mitgliedern diskutiert, sondern finden zunehmend in einer größeren Öffentlichkeit und auch in politischen Kreisen Beachtung. Wir wollen in diesem Heft die beiden Konzepte von Verkehrstrennung und Mischung der Verkehrsarten gegenüberstellen und deren Möglichkeiten und Grenzen ausloten.

Außerdem: Interview mit: Prof. Udo Becker, der von der Sächsischen Landesregierung mehr Engagement für den Radverkehr fordert, dem neuen Lastenrad des ADFC Dresden und einer neuen Trendsportart- und Mahlzeit: Velohonig.

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Herbst 2012: Fahr fix!

Zwei Räder, Rahmen, Lenker, Sattel, Kette, Kettenblatt – ein Fahrrad. In den letzten Jahrzehnten wurde dieses gleichermaßen geniale und einfache Gerät immer mehr zum Hightechobjekt entwickelt. Der Eindruck, dass Segnungen der Technik sich gelegentlich zum Fluch auswachsen, führt zu einer neuen Wertschätzung des Fahrrads in seiner ursprünglichen Einfachheit. Mit der wachsenden Verbreitung von Fixie- und Singlespeedrädern hat die letzten Jahre ein Typus des Fahrrads Konjunktur, der sonst eigentlich woanders zuhause war: Auf der Radrennbahn.

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Sommer 2012: Zum Radfahren geboren.

Das Fahrrad ist die Lösung! Ob im Urlaub oder auf dem Weg zur Arbeit: Immer mehr Leute entdecken für sich, dass mobile Freiheit am umfassendsten und am preiswertesten mit dem Fahrrad ausgeschöpft werden kann. Auch Kinder stehen dieser „Fahrrad-Freiheit“ nicht im Weg. Vom Kindersitz über den Fahrradanhänger bis zum Transportrad: Längst sind praktikable und ausgereifte Lösungen entwickelt, um die Kinder mit dem Rad mitzunehmen. Während das vor ein paar Jahren noch der Normalfall war, kommen inzwischen immer weniger Menschen auf die Idee, sich ausgerechnet „wegen der Kinder“ ein Auto zu kaufen. Wir wollen Ihnen in diesem Heft einige Alternativen zeigen, mit den Kindern gemeinsam bequem per Rad unterwegs zu sein.

Außerdem in dieser Ausgabe: Radweg Dresden-Berlin, Interview: Der Rad-Lobbyist, Fahrradprüfung für Grundschüler, Verkehrspolitisches Programm des ADFC Sachsen, Dresden erkunden: Neuer Fahrradstadtplan, Leipzig: Plädoyer für mehr Radverkehrssicherheit.

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Frühjahr 2012: Angst vorm Radfahren?

In der Debatte um Sicherheit im Straßenverkehr hat sich in den letzten Jahren eine "Selbst-Schuld-Rhetorik" breit gemacht. Radfahrer, die keinen Helm tragen, sind selbst Schuld an ihren Verletzungen, wenn es zu einem Unfall kommt. Es verwundert nicht, dass statt wirksamer Lösungsansätze die schwächeren Verkehrsteilnehmer mit Angstkampagnen für die Gefahren des motorisierten Verkehrs verantwortlich gemacht werden sollen. Dennoch ist auffällig, dass die Wahrnemung des Radfahrens als gefährliche Angelegenheit für Mutige von Land zu Land extrem unterschiedlich ist. In den USA und Australien beispielsweise ist Radfahren keine typische Fortbewegungsart für Jedermann, wie beispielsweise in Holland. Dort fahren normale Menschen - alte, junge, dicke, dünne - täglich mit dem Rad und würden nie auf den Gedanken kommen, sich einen Verkehrsminister zu wählen, der ihnen droht, eine Helmpflicht einzuführen. Nur zu ihrem eigenen Schutz, versteht sich.

Außerdem in dieser Ausgabe: ADFC nun auch in Görlitz, Albertbrücke: Dresdner veralbert, Verkehrsdialog Sachsen: Bürgerrechte nur für Autofahrer?, Die Stadt als Parkplatz?

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Winter 2011/12: Radfahren hat immer Saison

Wann endet die Fahrradsaison? Wann beginnt sie? Gibt es sie überhaupt? Wir wollen in dieser Ausgabe des Reflektor Magazins zeigen, dass Radfahren immer Saison hat. Es liegt im Wesentlichen an den verkehrspolitischen Prioritäten für wen auch im Winter die Straßen freigehalten werden und ob besipielsweise der Schnee auf Radwegen geräumt wird, oder ob sie als Ablageplatz für den Schnee der Autofahrbahn dienen. Ob Radfahren im Winter nicht der Rede wert ist, oder ob sich über "die unverantwortlichen Radfahrer", die sich einfach so im Winter draußen bewegen, das Maul zerrissen wird. Vor allem wollen wir auch zeigen, wie es gehen kann: In Kopenhagen, Umeå, Wien, München, Berlin. Die "Einschläge" kommen immer näher und wir sind zuversichtlich, dass es in ein paar Jahren - auch durch Ihre Unterstützung - auch in Sachsen soweit ist.

Außerdem: Stadtradeln - Beginn von echtem Engagement, Familienalltag auf zwei Rädern, "Cities for People", Helme

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Herbst 2011: Sicherheit zuerst!

Wie können wir den Straßenverkehr sicher gestalten? Wie kann die Angst voreinander in unseren Städten verringert werden? Nach welchen Prinzipien soll unser Straßenraum gestaltet sein? Soll hohe Geschwindigkeit oder eher Sicherheit Vorrang haben? Diesen Fragen geht diesmal das Reflektor Magazin nach.

Außerdem: Radfahren auf Gehwegen, Sächsische Regierung gegen Fahrradparkplätze, Was ist Cycle Chic?, Lärmaktionsplan Leipzig u.v.m.

Und: Diesmal können ADFC-Mitglieder einen Fahrradanhänger von Croozer gewinnen.

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2.2011: Achtung, Schwertransport!

"Wie soll ich meine Kinder transportieren - ohne eigenes Auto?" - "Wie soll man denn einen Großeinkauf mit dem Rad machen?" - "Ich brauche doch ein Auto für meine Arbeit."

Diese und ähnliche Aussagen zeigen, dass die Rolle des Fahrrads zumeist darin gesehen wird, eine Einzelperson auf einer Kurzstrecke zu transportieren. Wir wollen zeigen, dass mit dem Fahrrad viel mehr geht, als die meisten denken.

Weitere Themen: Sachsenweites Semesterticket und Fahrradmitnahme; Fichkona und Elbspitze: Zwei Extremtouren vorgestellt; Tausche Buch gegen Bild: Auflösung des Reflektor-Gewinnspiels; Sicher Radfahren in freigegebenen Einbahnstraßen.

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1.2011: Fahrspaß im Grünen

Wem es nicht genügt, seine alltäglichen Wege mit dem Rad zurückzulegen oder wer sich vom täglichen Ärger im Stadtverkehr erholen möchte, macht gern mal eine Landpartie. Dieses Heft handelt von schönen und wenig bekannten Touren in Sachsen.

Weitere Themen: Innenstadtradeln in Chemnitz, Kürzungen im SachsenNetzRad, Interview mit Herrmann Knoflacher

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4.2010: Fahrradland Sachsen

Sachsen war lange Zeit eine bedeutende Region des Fahrradbaus. Nicht nur bekannte Hersteller wie Diamant oder Wanderer, sondern auch eine ganze Reihe kleinerer Fahrradproduzenten stellten in Sachsen verschiedenste Räder her. In Ausgabe 4.2010 werfen wir einen Blick auf das Fahrradland Sachsen.

Weitere Themen u.a.: Flutschäden an der Neiße, Kürzungen im Nahverkehr, Leipzig: Wie weiter mit dem Promenadenring?

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3.2010 - Auf Streife mit dem Rad

Das Verhältnis von Radfahrern und Polizei ist nicht immer völlig entspannt. Die Einrichtung einer Fahrradpolizeistaffel kann durchaus zur Entspannung beitragen, da die Polizisten auf Rädern besser akzeptiert werden und auch selbst die Probleme der Radfahrer wahrnehmen. Das Titelthema in Ausgabe 3.2010 handelt von der Arbeit der Polizei-Fahrradstaffel in Dresden und dem

Weitere Themen u.a.: StVO-Novelle, Molenbrücke in Dresden, Verkehrsbericht 2009 in Leipzig.

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2.2010 - Auftrag: Radverkehr

Die zweite Ausgabe des Reflektor des Reflektor ist am 28. Mai 2010 erschienen. Im Titelthema gings diesmal um die Arbeit für fahrradfreundliche Städte und die Arbeit Radverkehrsbeauftragten in verschiedenen deutschen Städten. In einem Gastbeitrag wurden rechtliche Möglichkeiten des Zurückklauens gestohlener Fahrräder erläutert und in einem kurzen Interview www.radweit.de vorgestellt.

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1.2010 - Grün für Radfahrer

Die erste Ausgabe des Reflektor befasst sich mit einem Blick über den sächsischen Tellerrand. Wir berichten über die erfolgreiche Verkerhspolitik der Stadt Kopenhagen. Außerdem gibt es Nachrichten aus Dresden, Leipzig und Chemnitz und aus dem sächsischen Landesverband des ADFC. In einem weiteren Artikel werden die Neuerungen der seit September 2009 geltenden StVO vorgestellt.

Wir danken insbesondere Mikael Colville-Andersen für die großartigen Bilder aus Kopenhagen.

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